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Beratung

Informieren statt verwirren

Als Patient in unserem Haus können Sie sich natürlich darauf verlassen, dass Ärzte und Pflege alles dafür tun, dass Sie sich schnell wieder besser fühlen können.

Das gilt für lange geplante Aufenthalte ebenso wie für einen plötzlichen Unfall: Sie sind hier gut aufgehoben.

Wer chronisch erkrankt ist, setzt sich oft eingehender mit Ursachen und Folgen auseinander: Gibt es alternative Therapien und welche Vor- und Nachteile haben sie? Wie wird meine Erkrankung sich weiter entwickeln? Wie kann ich die Therapie unterstützen und gibt es weitere Hilfen? Oft sind es auch Verwandte und Freunde, die solche Fragen stellen.

Die Informationsmöglichkeiten sind durch das Internet beinahe grenzenlos. Manchmal fällt es schwer, die gefundenen Berichte zu gewichten oder zu überprüfen.

Mit unseren Beratungs- und Informationsangeboten wollen wir Sie in die Lage versetzen, Fachmann oder -frau für Ihre eigene Krankheit zu bleiben. Dazu geben wir ihnen wissenschaftlich abgesicherte, verständliche Informationen und die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen. Wir helfen Ihnen, Teilaspekte einzuordnen und so anstehenden Entscheidungen fundiert zu treffen.

Regelmäßig bieten wir Patienteninformationen oder eine Abendvorlesung an. Kurse und Selbsthilfegruppen bringen Betroffene und Fachleute zusammen.

Ihre Ansprechpartner helfen Ihnen weiter und beraten Sie.

Patientenfürsprecher
Unsere Patientenfürsprecher sind Attila Pap (links) und Hermann Kampmann.
Unsere Patientenfürsprecher sind Attila Pap (links) und Herrmann Kampmann.

Unsere Patientenfürsprecher sind für Sie da, wenn Sie mit unserer Leistung einmal nicht zufrieden waren oder Vorschläge zur Verbesserung haben. Als neutrale Vermittler stellen sie den Kontaktpunkt zwischen Patient und Klinik dar. Sie bringen die richtigen Menschen miteinander ins Gespräch und vertreten Ihre Interessen gegenüber der Klinikleitung.

Beide sind ehrenamtlich tätig und stehen in keinem Abhängigkeitsverhältnis zur Klinik - ein wichtiger Punkt, wenn es um Neutralität geht. Außerdem unterliegen sie der Schweigepflicht.

Kontakt
02381/18-1715

Falls die Patientenfürsprecher nicht persönlich anwesend sind, scheuen Sie sich bitte nicht, auf den Anrufbeantworter zu sprechen. Dieser wird regelmäßig zeitnah abgehört.

In den Foyers unserer Häuser finden Sie Briefkästen. Die hier eingeworfenen Eingaben werden ungeöffnet weitergeleitet.

Seelsorge
Liebe Patientin, lieber Patient,

als das Seelsorge-Team begrüßen wir Sie im St. Marien-Hospital Hamm.

Sie sind aus Ihrer vertrauten Umgebung in unser Krankenhaus gekommen und hoffen auf Hilfe und Heilung. Zugleich kann die Zeit hier manche Fragen für Sie aufwerfen. Während Ihres Aufenthaltes bieten wir Ihnen und Ihren Angehörigen seelsorgliche Begleitung an, die uns ein großes Anliegen ist.

Wir arbeiten im Geist ökumenischer Gemeinschaft und sehen die Seelsorge als integralen Bestandteil des Krankenhausalltags an. Wir sind offen für alle Menschen, unabhängig von ihren Überzeugungen und Ansichten, Religionen und Konfessionen.Wenn Sie ein Gespräch wünschen, Fragen klären möchten, Ihre Sorgen aussprechen wollen oder den Wunsch nach Gebet und Segen haben, sind wir gerne für Sie da. Wir nehmen uns Zeit, gemeinsam mit Ihnen nach Wegen für Ihr Anliegen zu suchen.

Gespräche und Unterstützung
Wir bieten Ihnen und Ihren Angehörigen Begleitung, Gespräch und Unterstützung an. Regelmäßig sind wir auf den Stationen und besuchen Sie gern.

Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ökumenischen Krankenhaushilfe nehmen sich zwei bis drei Stunden pro Woche Zeit für Besuche. Sie sind herzlich eingeladen zu Gottesdiensten, zu Kommunion und Abendmahl, - in der Kapelle (Nassauerstraße und Knappenstraße) oder im Patientenzimmer. Wenn Sie wünschen, ist auch die Krankensalbung, Beichte und ein Beichtgespräch möglich.

Scheuen Sie sich nicht, Ihren Wunsch nach einem Gespräch oder seelsorgerischer Begleitung zu äußern. Am besten erreichen Sie uns über die Gesundheits- und KrankenpflegerInnen auf ihrer Station, per Hausfunk oder Telefon.

Bei dringenden Anliegen sind wir oder ein Seelsorger Ihrer Konfession über die Pforte zu erreichen:
Tel. 02381/18-0 (9 vom Patientenzimmer)

Besuchen Sie unsere Krankenhaus-Kapelle
Krankenhaus-Kapelle

Tagsüber ist sie immer geöffnet und lädt ein zur Stille und zum persönlichen Gebet. Es liegt ein Buch aus, in das Sie Ihre persönlichen Anliegen niederschreiben können, die von den Seelsorgenden (im Gottesdienst) mit ins Gebet genommen werden.

Eine andere Möglichkeit, Ihre Anliegen vor Gott zu tragen, ist das Entzünden eines dort bereit liegenden Teelichtes.

Gottesdienste finden in der Regel zu folgenden Zeiten statt:

Klinik Nassauerstraße (1. Etage)
Samstag 9:30 Uhr Heilige Messe
(Die Möglichkeit der Krankenkommunion besteht nach dem Gottesdienst.)
Dienstag 18:30 Uhr (von September bis Mai) Messfeier am Abend

Klinik Knappenstraße
Die Möglichkeit der Krankenkommunion besteht sonntags ab ca. 10:00 Uhr.
Für das Abendmahl wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal, das dann Rücksprache mit den Seelsorgern hält.

Alle Gottesdienste können auf den TV-Bildschirmen in den Patientenzimmern empfangen werden. Wählen Sie dazu Kanal 31 aus.

Ihr Seelsorge-Team

Matthias Bruders

Matthias Bruders (Kath.)
Knappenstraße 19
59071 Hamm

02381/18-1704
Matthias.Bruders@marienhospital-hamm.de

Andrea Lohmann

Andrea Lohmann (Kath.)
Nassauerstraße 13-19
59065 Hamm

02381/18-1701
Andrea.Lohmann@marienhospital-hamm.de

Heike Frankenberg

Heike Frankenberg (kath.)
Nassauerstraße 13-19
59065 Hamm

02381/18-71702
Heike.Frankenberg@marienhospital-hamm.de

Konstanze Hentschel

Konstanze Hentschel (ev.)
Nassauerstraße 13 - 19
59065 Hamm

02381/18-1706
Konstanze.Hentschel@marienhospital-hamm.de

Kurs für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Häusliche Pflege stellt Angehörige vor zusätzliche und meist belastende Aufgaben. Das gilt insbesondere für die Pflege von Angehörigen mit Demenz: Der früher so vertraute Mensch verändert sich, die Rollen zwischen Eltern und Kindern oder Ehepartner verschieben sich, die Verantwortung ist groß.

In 2018 bieten wir vier in sich abgeschlossene Kurse an, die Angehörige auf diese Aufgabe vorbereiten, häufige Fragen beantworten und Hilfestellung geben.

An jeweils vier aufeinander folgenden Dienstagen kommen Sie mit dem Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Altersmedizin, Frührehabilitation und Diabetologie Dr. Siegfried Reinecke sowie Pflegefachpersonal und der Pflegeberatung der Stadt Hamm zusammen. Medizinische Themen werden ebenso angesprochen wie die psychische Belastung, es gibt Informationen und praxisnahe Tipps.

Die Teilnahme ist kostenlos, auch mehrere Angehörige können teilnehmen.

Ort: Klinik Nassauerstraße, Fortbildungsraum 1, hinter der Cafeteria

Die ersten beiden Kurse des Jahres sind bereits abgeschlossen.
Kurs 3: September/Oktober 2018: 18.09./25.09./ 02.10./ 09.10.
Kurs 4: November 2018: 06.11./ 13.11./ 20.11./ 27.11.

Die Anmeldung ist bei der Organisatorin Susanne Wulf beim St. Marien-Hospital unter der Telefonnummer 02381/1873472 oder über die VHS, E-Mail: vhs@stadt.hamm.de, Tel. 02381/175600 oder 02381/175624 (Mo, Di, Do: 9 - 12:30 Uhr und 14 -16 Uhr) möglich.

Weitere Informationen können Sie hier zum Download bekommen.

 

Vorträge: Abendvorlesung Gesundheit

Die Abendvorlesung Gesundheit thematisiert häufige Krankheitsbilder und greift Fragen auf, die immer wieder gestellt werden. Unsere leitenden Ärztinnen und Ärzte haben für Sie Fachvorträge ausgearbeitet, die wissenschaftlich korrekt und auch für Laien verständlich Ursachen und Verlauf einer Krankheit darstellen und zeigen, welche Möglichkeiten der Intervention und Therapie Sie haben. Im Anschluss einer jeden Abendvorlesung stehen die Referenten und Referentinnen noch für Fragen zur Verfügung.

Vor jeder Abendvorlesung haben Sie ab 18:30 Uhr die Möglichkeit zu einem kostenlosen allgemeinen Gesundheitscheck.

Ort: Heinrich-von-Kleist-Forum
Zeit: 19:30 Uhr

Die nächsten Termine:

21.03.2018

Dr. Hanns-J. Helling / Priv.- Doz. Ulrich Quint

Mein Arm tut weh! Erkrankungen von der Schulter bis zur Hand.

30.05.2018

Dr. Siegfried Reinecke / Dr. Hanns-J. Helling

Sturzkrankheit und Knochenbruch im Alter: Welche Wege geht die moderne Alterstraumatologie?

27.06.2018

Prof. Dr. Dirk Böcker / Prof. Dr. Klaus Pethig

Kann man dem Herzinfarkt weglaufen?

26.09.2018 

Dr. Sebastian Roth / Dr. Thomas F. Weber

Wunden, die nicht heilen wollen

28.11.2018

Prof. Dr. Dirk Böcker / Prof. Dr. Klaus Pethig

 

Immer schön flüssig bleiben – die Anti-Koagulations-Therapie in der Kardiologie


Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

 

Vorträge: Orthopäden berichten

Wer ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommt, hat meist schon jahrelang unter schmerzhaften Bewegungseinschränkungen gelitten. Etwa 350 so genannte Endoprothesen implantieren wir im Jahr, eine gängige Operation für uns, ein wichtiger Eingriff für jeden einzelnen Patienten. Viele Fragen stehen im Raum, die wir gerne in aller Ruhe beantworten.

Ort: Klinik Nassauerstraße, Fortbildungsraum 1, neben der Cafeteria
Zeit: 16:00 Uhr

Hier finden Sie weitere Informationen zum Download.

Die nächsten Termine:

18.01.2018 / Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Quint
22.02.2018 / Oberarzt Dr. med. Piotr Godlewski
22.03.2018 / Oberarzt Dr. med. Thorsten Grandke
19.04.2018 / Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Quint
17.05.2018 / Oberarzt Peter Fiedler
21.06.2018 / Oberarzt Dr. med. Piotr Godlewski
06.09.2018 / Oberarzt Dr. med. Thorsten Grandke
04.10.2018 / Oberarzt Peter Fiedler
08.11.2018 / Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Quint

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Vorträge: Herzrhythmusstörungen

Eine noch relativ neue Therapiemöglichkeit bei Herzrhythmusstörungen ist die Elektrophysiologie. Sie setzt direkt an der Störstelle an und bekämpft das Problem sehr erfolgreich. Mit einem bebilderten Vortrag informiert Sie Dr. Jan Hendrik Scheff und steht gerne für Fragen zur Verfügung.

Ort: Klinik Knappenstraße, Fortbildungsraum 1, der Weg ist ausgeschildert.
Zeit: 16:30 Uhr bis etwa 18:30 Uhr

Die nächsten Termine (jeden ersten Montag im Monat):

06.08.2018 (Frau Dr. Utureanu)

03.09.2018

01.10.2018

05.11.2018

03.12.2018

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

Fachlicher Austausch von und für Ärzte und Therapeuten von Schmerzpatienten. Diese Veranstaltung richtet sich nicht an Patienten und Angehörige, sondern dient der Optimierung unserer Arbeit durch gegenseitige Weiterbildung.

Termine 2018, jeweils 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr:

11.01.18 Klinik für Manuelle Therapie
Konferenzraum, 3. Etage., Ostenallee 83

01.02.18 St. Marien-Hospital Hamm
Fortbildungsraum 3, 3. Etage im Haupthaus in der Nassauerstraße

01.03.18 Klinik für Manuelle Therapie
Konferenzraum, 3. Etage., Ostenallee 83

12.04.18 St. Marien-Hospital Hamm
Fortbildungsraum 3, 3. Etage im Haupthaus in der Nassauerstraße

03.05.18 Klinik für Manuelle Therapie
Konferenzraum, 3. Etage., Ostenallee 83

07.06.18 St. Marien-Hospital Hamm
Fortbildungsraum 3, 3. Etage im Haupthaus in der Nassauerstraße

05.07.18  Klinik für Manuelle Therapie
Konferenzraum, 3. Etage., Ostenallee 83

02.08.18 St. Marien-Hospital Hamm
Fortbildungsraum 3, 3. Etage im Haupthaus in der Nassauerstraße

06.09.18 Klinik für Manuelle Therapie
Konferenzraum, 3. Etage., Ostenallee 83

04.10.18 St. Marien-Hospital Hamm
Fortbildungsraum 3, 3. Etage im Haupthaus in der Nassauerstraße

08.11.18 Klinik für Manuelle Therapie
Konferenzraum, 3. Etage., Ostenallee 83

06.12.18 St. Marien-Hospital Hamm
Fortbildungsraum 3, 3. Etage im Haupthaus in der Nassauerstraße

Organspende | Transplantationsbeauftragter

Dr. Andreas Krack ist Oberarzt in der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin sowie Transplantationsbeauftragter des  St. Marien-Hospitals.

Warum tun Menschen sich schwer, einen Organspendeausweis auszufüllen?

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben ist belastend, das schiebt man gerne vor sich her. Dazu kommt das Misstrauen: Viele denken, dass sie als Spender vielleicht im Zweifel eher von den Ärzten aufgegeben werden. Das ist nicht richtig, denn bis zur endgültigen Klärung wird die gesamte Intensivtherapie weiter geführt. Andere vermuten, dass die Kliniken an den Organen verdienen. Auch das stimmt nicht, denn man erhält lediglich eine Aufwandsentschädigung, da es viele Fachleute und technischen Aufwand erfordert, die Organe transplantationsfähig zu übergeben. Oft hat die Familie Angst, dass der Körper ihres Angehörigen nicht mehr ansehnlich ist. Das ist unbegründet, denn wir achten sehr auf die Würde des Verstorbenen. 

   
Was sagen Sie Menschen, denen das Thema Angst macht?

Wir setzen auf Information und Aufklärung. Das betrifft die Patienten und ihre Angehörigen: Bevor eine Organspende möglich ist, müssen verschiedene Fachärzte mehrfach den Hirntod des Patienten zweifelsfrei mit ihrer Unterschrift bestätigen. Bei allen anderen Sterbefällen beurkundet eine einzige Arztunterschrift den Tod. Eine Organspende ist nur möglich, wenn die Hirnfunktionen unumkehrbar erloschen sind, bei Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm. Dann können wir das Herz-Kreislauf-System noch bis zur Entnahme aufrechterhalten. Da meist aber der Herzstillstand vor dem Hirntod eintritt, kommen gar nicht viele Verstorbene als Spender infrage, und die müssen sich dann auch noch vor ihrem Tod eindeutig bereit erklärt haben.

Welchen Stellenwert haben Organspenden im St. Marien-Hospital?

Seit 2010 bin ich Transplantationsbeauftragter. Wir stehen in regelmäßigem Kontakt zur DSO. Unsere Intensivstation ist vorbereitet, bei einem Verdacht auf Hirntod immer auch die Möglichkeit einer Organspende zu bedenken. In diesem Fall treten wir rechtzeitig mit der nötigen Umsicht an die Angehörigen heran und fragen nach einem Organspendeausweis oder nach vielleicht mündlichen Hinweisen, wie der Patient dem Thema gegenüber steht. Für manche ist der Wunsch, mit seinen Organen anderen helfen zu können, sehr wichtig. Dann sehen wir es als testamentarischen Auftrag, die Organe optimal zu schützen und weiter zu geben.  

 
Gibt es Verbesserungsvorschläge für das System der Organspende?

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Menschen die bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen und sich mit einem Organspendeausweis eindeutig erklären würden. Unter www.organspende-info.de kann man einen Ausweis herunterladen. Da kann auch „Nein“ stehen, aber das nimmt vor allem den Angehörigen in einer ohnehin belastenden Situation die Entscheidung ab. Österreich hat ein Widerspruchssystem, was zu einer höheren Entscheidungsquote geführt hat. Man kann auch teilweise zum Spender werden, einige Organe freigeben, andere nicht. Vielleicht wäre ein Punktesystem wie in Israel vorteilhaft: Wer Spender ist, erhält einen Vorzug, wenn er selbst ein Spenderorgan benötigt