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Offener Brief an die Hammer Bürger

Freitag, 01.10.2021

Öffentlicher Brief an die Hammer Bürgerinnen und Bürger

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

18 Monate Corona-Pandemie liegen hinter uns. Eine herausfordernde und belastende Zeit für uns alle. Die Sommermonate haben uns in vielen Bereichen wieder „Normalität“ gebracht: Reisen, Familientreffen, gemeinsame Aktivitäten mit Freunden. Vieles davon wurde wieder möglich, da wir uns und unsere Mitmenschen durch Vorsichtsmaßnamen und die Corona-Schutzimpfung wirksam vor einer Ansteckung und einem schweren Krankheitsverlauf schützen können.

Doch die Pandemie ist noch nicht bekämpft, das Virus weiterhin da. Jeden Tag stecken sich in Deutschland Menschen an und erkranken. Neun von zehn dieser Patienten sind nicht gegen das Coronavirus geimpft. Zudem sind vermehrt junge Erwachsene und Kinder betroffen.

Wir, die Hammer Akut- Krankenhäuser, beobachten die Entwicklung einer möglichen nächsten Coronawelle mit großer Sorge. Wir haben ausreichend Kapazitäten, um Covid-19 Patienten bestmöglich zu versorgen. Wir sind besser ausgerüstet und erfahrener im Umgang mit dem Virus als zu Beginn der Pandemie. Doch haben wir in den letzten Monaten auch erleben müssen, wie unberechenbar Corona ist: Dass auch gesunde Menschen jeden Alters schwer erkranken und viele Wochen auf der Intensivstation verbringen. Wir haben schmerzlich lernen müssen, dass wir nicht allen Corona-Patienten helfen können. Wir haben mitgefühlt in Situationen, in denen Angehörige nicht von sterbenden Patienten Abschied nehmen konnten und keine Umarmungen zugelassen werden durften, obwohl sie so dringend nötig waren. Auch in unserem privaten Umfeld haben wir wie Sie persönliche Schicksale erlebt, die durch die Pandemie verursacht wurden: Einsamkeit, Isolation, Überforderung, Existenz-Ängste.

Lassen Sie uns deshalb gemeinsam alles tun, um die Infektionsketten zu unterbrechen und diejenigen zu schützen, die sich nicht vollständig selbst schützen können: Unsere Kinder, die Kranken und Schwachen und diejenigen, die sich durch ihre Arbeit tagtäglich einer größeren Gefahr für eine Ansteckung aussetzen.

Wir haben das große Glück, ein wirksames Mittel zu haben, um die Pandemie einzudämmen: Die Corona-Schutzimpfung.

Sollten Sie noch nicht geimpft sein, appellieren wir dringend an Sie, sich impfen zu lassen. Falls Sie Fragen oder Unsicherheit in Bezug auf die Impfung haben, informieren Sie sich bei Ihrem Arzt und sprechen Sie mit Freunden und Bekannten, die bereits geimpft wurden.

Wir möchten allen Bürgerinnen und Bürgern danken, die in den vergangenen Monaten einen großen Zusammenhalt beim Kampf gegen die Pandemie gezeigt haben, notwendige Vorsichtsmaßnahmen beachtet und so Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen übernommen haben. Überzeugen Sie andere Menschen in ihrem Umfeld, es Ihnen gleich zu tun und teilen Sie diesen Aufruf.

 

Stellvertretend für die Hammer Akut-Krankenhäuser:

Guido Severin

Geschäftsführer

Thomas Tiemann

Geschäftsführer

Thorsten Keuschen

Geschäftsführer

 

 

 

Prof. Dr. med. Wolfgang Kamin

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Dirk Böcker

Ärztlicher Direktor

Dr. med. Rainer Löb

Ärztlicher Direktor

 

 

 

Petra Frankenberg

Jörg Beschorner

Jens Alberti

Pflegedirektorin

Pflegedirektor

Pflegedirektor

 

 

 

Ev. Krankenhaus

St. Marien-Hospital

St. Barbara-Klinik Hamm GmbH

 

Pressekontakt:

Ev. Krankenhaus Hamm:
Susanne Grobosch, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 02381-589-1247,
susanne.grobosch(at)valeo-kliniken.de

St. Marien-Hospital Hamm
Bettina Otte, Unternehmenskommunikation, 02381-181002, bettina.otte(at)marienhospital-hamm.de

St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
Alexandra Janiel, Klinikkommunikation, 02381- 6811184, ajaniel(at)barbaraklinik.de

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