Nebenwirkungen einer Strahlentherapie
Die Wirkung der Strahlentherapie beschränkt sich in der Regel auf die Region des Bestrahlungsfeldes selber. So entsteht beispielsweise Haarausfall durch eine Strahlentherapie nur dann, wenn der Kopf bestrahlt wird.
Prinzipiell unterscheidet man zwischen akuten Nebenwirkungen
und Spätreaktionen.
Akute Nebenwirkungen können bereits während der Strahlentherapie selber auftreten. Beispiele sind Schleimhautentzündungen im Mund oder in der Speiseröhre bei der Bestrahlung des Kopf-Hals-Bereiches. Übelkeit und Durchfälle können bei der Bestrahlung des Bauchbereiches auftreten ebenso wie Hautrötungen bei der Bestrahlung der Brust.
Spätreaktionen der Strahlenbehandlung können Hautverfärbungen oder Verhärtungen des Unterhautfettgewebes sein.
Dank der modernen Bestrahlungstechnik sowie kleinerer und damit verträglicherer Einzeldosen sind solche Nebenwirkungen seltener geworden. Doch müssen sie gelegentlich in Kauf genommen werden, um die Krebserkrankung effektiv zu behandeln.
Prinzipiell gilt:
Je positiver die Einstellung zu möglichen Nebenwirkungen ist, um so weniger beeinträchtigend werden sie subjektiv empfunden. Eine optimistische Einstellung ist der beste Verbündete für Arzt und Patient in der Behandlung des Tumors.